Kursdetails
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241-595B Münchner Symphoniker: Zugfahrt

Johannes Brahms, Symphonie Nr. 3 F-Dur op. 90
Antonín Dvorák, Symphonie Nr. 7 d-Moll op. 70

Alondra de la Parra, Leitung
Die mexikanische Dirigentin Alondra de la Parra hat bereits mehr als 100 der weltweit renommiertesten Orchester dirigiert, u. a. das Orchestre de Paris, das London Philharmonic Orchestra, das Tonhalle-Orchester Zürich, das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, das Sveriges Radios Symfoniorkester, das Orquestra Sinfônica de São Paulo und das Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom. Seit Anfang 2017 ist sie Generalmusikdirektorin des Queensland Symphony Orchestra. Bei der diesjährigen Mozartwoche in Salzburg leitete sie Mozarts »T.H.A.M.O.S.«, eine Neuinszenierung des Theaterkollektiv La Fura dels Baus mit der Camerata Salzburg. Verschiedene Ballettproduktionen führten sie ans Royal Opera House Covent Garden in London.
Jüngste Höhepunkte waren ihre Debüts mit dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg in der Elbphilharmonie, mit dem NHK Symphony Orchestra, beim Beethovenfest Bonn sowie die erfolgreiche Rückkehr zum Orchestre de Paris (live auf ARTE), dem BBC Philharmonic und eine Live-Orchesterbegleitung des Films »West Side Story« im Auditorio Nacional in Mexiko. Seit März 2017 ist sie Markenbotschafterin für Mercedes-Benz. Im Juli 2017 startete »Musica Maestra« (Deutsche Welle) mit ihr ein neues multimediales Klassikformat. Am 3. Februar 2019 wurde der Dokumentarfilm »La Maestra« über Alondra de la Parra erstmals bei ARTE ausgestrahlt. Die BFMI-Produktion gibt Einblicke in das Leben einer Musikerin, die einen neuen Dirigenten-Typus verkörpert, zwischen den Kulturen und musikalischen Genres.

Komponist*innen, die im 19. Jahrhundert in Deutschland lebten und arbeiteten, schwammen im breiten Strom der deutsch-österreichischen Musikkultur, ein klarer Vorteil gegenüber den Kolleg*innen aus kleineren Ländern Europas. Brahms, erfolgreicher Komponist in Wien mit weit reichenden Beziehungen, und Dvorák in Prag, nur wenige Jahre jünger, der um Verleger, Aufführungen und Auskommen kämpfen musste, bildeten ein solch ungleiches Paar. Zumindest nach außen. Ab 1875 entwickelte sich eine Freundschaft, die von echter gegenseitiger Bewunderung geprägt war. Brahms war ein viel zu guter Komponist um nicht zu wissen, wie genial Dvoráks Werke waren, und seine Unterstützung war alles andere als herablassend. Wenn also an einem Abend Stücke dieser ganz Großen erklingen, ist das mehr als Zufall. Tatsächlich entstand 1884 Dvoráks Nr. 7, nachdem er im Jahr zuvor Brahms’ Dritte gehört hatte – doch diese Dritte wiederum war eine Reaktion auf Dvoráks Fünfte … Es lohnt sich, diesem Paar zu lauschen!

Kurs abgeschlossen

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Termine zum diesen Kurs
Datum Uhrzeit Ort
Datum:
24.04.2024
Uhrzeit:
19:30 - 21:00 Uhr
Wo:
Prinzregententheater